Woom Kinderfahrrad kaufen

5 Tricks um das richtige Kinderrad zu finden

Ein gutes Kinderrad zu finden ist nicht einfach. Die Auswahl an Kinderrädern ist riesig. Da kann man als Eltern natürlich schnell den Überblick verlieren, denn für den Nachwuchs soll es natürlich nur das Beste sein. Aber was ist das Beste? Was sind die neuesten Standards bei Kinderrädern? Worauf muss beim Kauf eines Kinderrrads geachtet werden? All diese Fragen beantworten wir euch jetzt.

Sind Laufräder sinnvoll?

Meistens beginnen die ersten Überlegungen, die Kinder weiter zu mobilisieren, nachdem sie laufen gelernt haben. Um die Kleinkinder in der Entwicklung ihrer Beweglichkeit und der Koordination schon früh zu fördern, entscheiden sich viele Eltern für ein Laufrad. Laufräder sind kleine, sehr leichte Fahrräder ohne Pedale. Sie sind meist aus Holz oder leichtem Aluminium. Die Kinder bewegen und bremsen das Rad mit ihren Füßen, wobei manche Modelle mittlerweile auch eine kleine Handbremse haben.

Kind auf einem Laufrad
Laufräder fördern nicht nur die Koordination sondern auch das Selbstbewusstsein der Kinder!

Durch das Fahren eines Laufrads wird die Entwicklung von Kleinkindern stark fördert. Es führt zu einer Verbesserung der motorischen Fähigkeiten, des Gleichgewichtssinnes und der Koordinationsfähigkeit. Mit einem Laufrad trainiert ein Kind außerdem die Reaktionsfähigkeit und seine Körperbeherrschung. Die Kinder werden so mobil und unabhängiger von den Eltern. Das stärkt auch das Selbstbewusstsein.

In der Regel können Kinder ab einem Alter von anderthalb bis drei Jahren auf ein Laufrad gelassen werden. Weil die Kinder mit einem Laufrad höhere Geschwindigkeiten erreichen können, sollten sie bei jeder Spritztour unbedingt ein Fahrradhelm für Kinder tragen. Das Laufrad gilt als perfekte Vorbereitung zum Fahrradfahren lernen. Die Kinder können sich bereits selbst ausbalancieren und Lenken. Der Schritt auf das erste Kinderfahrrad und das Fahrradfahren lernen wird dadurch deutlich einfacher.

So findest Du perfekte Kinderrad für Dein Kind

Dein Kind ist bereit fürs Fahrrad? Dann stellt sich die Frage, welches Kinderrad das Richtige für den Nachwuchs ist. Hier erfährst Du, worauf du beim Kauf eines Kinderfahrrads achten solltest:

In fünf Schritten zum perfekten Kinderrad

1. Richtige Größe

Die Größe leitet sich ab von der Körpergröße, der Schrittgröße und des Fahrkönnens eures Kindes. Bei der kleinsten Sattelhöhe sollte euer Kind den Boden mit beiden Füßen noch bequem erreichen können.

2. Ideales Gewicht

Das Fahrrad sollte nicht mehr als etwa 35 % bis 40 % des Kindergewichts wiegen. Leichte Kinderfahrräder sind also zu bevorzugen.

3. Kindgerechte Ergonomie

Achtet darauf, dass das Kinderrad eine kindgerechte Ergonomie aufweist. Das bedeutet, dass z.B. die Bremsen für Kinder gut greifbar sind und dein Kind eine Niedrige Sitzposition einnehmen kann.

4. Besseren Bremsen

Der neue Standard bei Kinderrädern sind Handbremsen. Sie können besser dosiert werden als eine Rücktrittbremse. Der Freilauf ermöglicht den Kindern ein einfacheres Anfahren. Gerade Kinder, die bereits Erfahrung mit der Handbremse auf dem Laufrad gemacht haben, tun sich mit einer Handbremse am Fahrrad deutlich leichter.

5. Hochwertige Verarbeitung

Ein gutes Kinderrad ist hochwertig verarbeitet und verfügt nur über Komponenten von hoher Qualität. So sollten z.b. die Griffe und der Sattel fest sitzen und an markanten Stellen keine Schrauben oder andere Teile hervorstehen.

Kind auf einem zu großen Kinderrad
So lieber nicht. Das Kind kommt nicht mit den Füßen auf den Boden.
Kind auf einem passenden Kinderrad
Schon besser, das Kind kommt mit beiden Füßen auf den Boden.

Wenn ihr diese fünf Tipps für das perfekte Kinderrad befolgt kann auf jeden Fall nichts schief gehen. Dennoch ist es in jedem Fall ratsam, sich bei einem Händler beraten zu lassen und das Kind auch mehrere Fahrräder testen zu lasen, bevor ihr euch für den Kauf entscheidet.

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Mit oder ohne Stützräder

Wir alle haben wohl noch mit Stützrädern Fahrradfahren gelernt. Es klingt wirklich verlockend: Die Kinder fallen nicht um und können so erst einmal Lenken und Treten lernen. Heute geht man davon aus, dass Stützräder am Kinderrad eher behindern, den Kindern ein falsches Gleichgewichtsgefühl vermitteln und falsche Bewegungsabläufe lehren. Das alles verlängert letztendlich den Lernprozess.

Dennoch können Stützräder bei sehr unsicheren Kindern oder Kindern ohne Laufrad-Erfahrung für die ersten Fahrrad-Stunden montiert werden. Sie sollten dann aber möglichst schnell wieder abgenommen werden, um den Kindern die richtigen Bewegungsabläufe beizubringen.

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